Diese edele Uhrenserie kommt aus dem Hause Breguet und soll eine Hommage an die 200 Jahre alte Tradition im Uhrenhandwerk ehren.
Die Meisterstück der Serie hat die Referenznummer 5317 und getauft wurde sie “Classique Grande Complication”.
Diese Luxusuhr hat ein Gehäuse, dass aus 18 Karat Gelbgold besteht und bis 30 Meter wasserdicht ist. Sie ist im Gedenken an Abraham Louis Breguet, dem Erfinder des Tourbillion, entworfen worden.
Sie ist eine Automatikuhr, verfügt aber über eine Energiereserve von 120 Stunden. Selbstverständlich ist sie mit dem Breguet Tourbillion, mit dem auch die Luxusuhren von A. Lange & Söhne sich vermarkten, ausgestattet und hat einen handgravierten Goldrotor.
Sie ist aber mit noch viel mehr ausgestattet. Auf dem Ziffernblatt, welches aus Silber und Gold besteht, hat man einen kleinen Sekundenzeiger, einen sichtbaren kleinen Teil des Tourbillion und eine Fünf-Tage-Energie-Anzeige.
Diese Luxusuhr gibt es auch in Platin.
Edelsteine, Edelsteine und noch mehr Edelsteine weist die neue Graham Swordfish Ali Baba auf. Wie der Name bereits verrät, erinnert die Uhr an Tausend und eine Nacht. Mir persönlich sind die vielen, bunten Edelsteine zu viel Kitsch und zu wenig Geschmack.
Eine limitierte Stückzahl von 40 Sammleruhren, soll das Sammlerherz vermutlich höher schlagen lassen und den Gewinn des Herstellers mit möglichst geringen Aufwand maximieren.
Smaragde, Rubine, Saphire in unterschiedlichen Größen befinden sich auf dem Edelstahlgehäuse und rechtfertigen den Preis. 61 Diamanten, 64 Smaragde, 42 Rubine, 57 blaue, 48 gelbe und 46 bronzefarbene Saphire zieren die Swordfish Ali. Wir sprechen also über 318 Edelsteine - Luxus pur.
Immer häufiger ist die Uhr nicht mehr nur ein Nutz- sondern ein Luxusobjekt, das ständig teurer und schicker wird.
Das Modell „Super Ice Cube“ aus dem Hause Chopard hat einen Wert von stolzen 848.045 Euro und wurde damit zur teuersten Uhr der Welt gekürt. Die quadratisch geformte Uhr ist mit 1897 Brillianten besetzt und hat damit einen Karatwert von 66,16. Karat gibt den Wert und das Gewicht von Edelsteinen an.
Das Schweizer Erfolgsunternehmen wurde 1860 in Sonvilier, nahe Bern, gegründet und ist bis heute einer der erfolgreichsten Schmuck- und Uhrenproduzenten weltweit. Alle Stücke werden handgefertigt und in 80 exklusiven Boutiquen auf der ganzen Welt verkauft.
Chopard bietet eine ganze Kollektion von Ohrringen und Ringen an, die alle aufeinander abgestimmt sind und individuell zueinander passen.
Die Goldarmbanduhr Hublot (frz. für Bullauge), wurde im Jahr 1980 von Carlo Crocco erschaffen. Ihr Armband wurde aus natürlichem Kautschuk hergestellt. Damals eine Neuheit in der Uhrmacherkunst. Die Uhren von Hublot haben bis heute eine außergewöhnliche Qualität, sind innovativ und kombinieren natürliche Rohstoffe mit Edelmetallen, Keramik und Diamanten.
Im Jahre 2004 kam die Modellreihe „Big Ben“ auf den Markt und wurde zu einer der erfolgreichsten Modelle von Hublot. Bei dieser Uhr wurden alle nur vorstellbaren Materialien verarbeitet. Karbon, Keramik, Stahl, Gold, Magnesium und nicht zu vergessen, das Kautschukarmband.
Mitte der 90er Jahre nutzen immer mehr Uhrenhersteller die Qualität des Kautschuks. Dieser Erfolg gibt Carlo Crocco recht und zeigt, das die Markenuhr Hublot nicht nur ein Modephänomen ist sondern eine starke Marke und das vom ersten Tag an. Bis heute kann das Familienunternehmen seine einmalige Exklusivität bewahren und ihre Produktpalette immer wieder erweitern.
Mechanische Uhren werden bereits seit dem 13. Jahrhundert genutzt, um die Zeit zu messen. Waren es zum Anfang vor allem größere Stücke, wurden diese im Laufe der Zeit immer kleiner, bis sie auch in die Jackentasche passten.
Gerade alte Uhren faszinieren durch ihre Mechanik und die technische Leistung, die hier im 15-18. Jahrhundert erbracht wurde.
Aus diesem Grund gelten antike Uhren, und zwar sowohl Taschenuhren wie auch Chronografen und Armbanduhren aus den verschiedensten Epochen als Sammlerstücke, deren Wert sich sowohl am Alter wie auch am Zustand der jeweiligen Uhr orientiert. Besonderheiten einer Uhr, zum Beispiel ein Läutwerk oder ähnliches können den Wert nochmals steigern.
Kaufen kann man Sammleruhren sowohl beim spezialisierten Händler, der meist noch über eine eigene Werkstatt verfügt und die Uhren daher entsprechend reparieren kann als auch auf dem Flohmarkt, wo diese vielfach bei Haushaltsauflösungen angeboten werden.
Wer hier eine wertvolle Uhr findet, diese repariert und säubert, kann unter Umständen einen hohen Gewinn verzeichnen.
Da sich der Wert der Sammleruhren, wie oben beschrieben, am Alter orientiert, gewinnen sie zunehmend an Wert, je länger sie aufbewahrt werden.
Allerdings müssen die Uhren dann von Zeit zu Zeit gereinigt und ggf. repariert werden, um deren Wert auch zu erhalten.
Um die richtige Uhr auszuwählen, die im Laufe der Zeit dann an Wert gewinnt und somit eine Rendite erwirtschaftet, ist viel Fachwissen notwendig. Um sich dieses jedoch anzueignen, muss man sich für Uhren, deren Entstehung und Mechanik stark interessieren. Sofern dieses Interesse nicht in vollem Umfang vorhanden ist, sind Uhren wohl nicht das richtige Sammlerobjekt.
Generell kann man sagen, dass Sammleruhren zwar schön anzuschauen, für die Kapitalanlage aber für die meisten Anleger eher weniger geeignet sind.