Bereits in der Antike konnte man die Zeit mittels eines Gerätes bestimmen. Die Sonnenuhr ist ein astronomisches Gerät, das den Stand der Sonne am Himmel im Wesentlichen zur Anzeige der Tageszeit nutzt. Mittels des Schattens des Nodus oder des Polstabes kann auf dem Ziffernblatt die Zeit abgelesen werden.
Sonnenuhren kann man heute allerdings nicht nur in Museen finden, sondern vor allem auf alten Mauerwerken. Sie sind gerne ein Anziehungspunkt für Touristen, wie zum Beispiel auch eine der bekanntesten Sonnenuhren, die Sonnenuhren von Wehlen. Die aus dem 17. Jahrhundert stammenden Sonnenuhren in der Moselgegend locken viele Touristen an, nicht umsonst werden sie als “nicht nur historische Zeitmesser” angepriesen. Die größte Sonnenuhr der Welt befindet sich zum Beispiel in Schweden, im Vergleich zur teuersten Uhr der Welt ein riesen Koloss.
Die Lehre der Sonnenuhr nennt sich Gnomonik. Der Begriff geht zurück auf “Gnomon”, was auf Griechisch so viel wie Schattenstab heißt, und ist das zentrale Element der Sonnenuhr.
Auch heute werden noch gerne Sonnenuhren gebaut, 1833 hat Joseph Johann von Littrow eine Anleitung über die Verfertigung aller Arten von Sonnenuhren verfasst. Dieses Buch wird auch heute noch gerne von Bastlern gelesen um den Garten mit einer eigenen Sonnenuhr zu schmücken.
Denn Sonnenuhren gibt es viele verschiedene, egal ob das Ziffernblatt zylindrisch ist, ebenfalls auch die Jahreszeit mitangegeben werden möchte oder man einfach nur einen Stock in die Erde stellt. Das Thema Sonnenuhr ist sehr umfangreich und interessant zugleich.