Immer häufiger ist die Uhr nicht mehr nur ein Nutz- sondern ein Luxusobjekt, das ständig teurer und schicker wird.
Das Modell „Super Ice Cube“ aus dem Hause Chopard hat einen Wert von stolzen 848.045 Euro und wurde damit zur teuersten Uhr der Welt gekürt. Die quadratisch geformte Uhr ist mit 1897 Brillianten besetzt und hat damit einen Karatwert von 66,16. Karat gibt den Wert und das Gewicht von Edelsteinen an.
Das Schweizer Erfolgsunternehmen wurde 1860 in Sonvilier, nahe Bern, gegründet und ist bis heute einer der erfolgreichsten Schmuck- und Uhrenproduzenten weltweit. Alle Stücke werden handgefertigt und in 80 exklusiven Boutiquen auf der ganzen Welt verkauft.
Chopard bietet eine ganze Kollektion von Ohrringen und Ringen an, die alle aufeinander abgestimmt sind und individuell zueinander passen.
Die „Beluga Tonneau Lady“ aus dem schweizerischen Traditionshaus „Ebel“ ist eine klassische und sinnliche Schönheit. Diese Frauenarmbanduhr bleibt der traditionellen Handwerkskunst und Uhrenmacherei treu. Denn „Ebel“ verschmilzt in den Luxusuhren Kunst und Technik.
Die Frauenarmbanduhr „Beluga Tonneau Lady“ ist raffiniert und schlicht. Das Gehäuse der luxuriösen Armbanduhr ist in Edelstahl gehalten und mit Saphirglas abgedeckt. Besonderes Augenmerk gilt den 44 Diamanten, die das Gehäuse besetzen. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 28,3mm und eine Wasserdichte von 30m. Das Armband ist ebenfalls mit Edelstahl überzogen und lässt sich mit einer Faltblattschnalle verschließen. Das Ziffernblatt erscheint in einem weißen Perlmutt, das mit 13 Diamanten umrandet ist.
Die Diamantenuhr „Beluga Tonneau Lady“ besticht mit reinen und sinnlichen Linien. Sie versprüht einen dezenten Hauch von Luxus. Sie legt sich geschmeidig um das Handgelenk einer jeden Frau.
Die Sparkling Date von Maurice LaCroix wurde eigens entworfen, um den technischen Meisterwerken aus dem Hause dieses Uhrmachers ein speziell auf den femininen Touch designtes Stück beizusteuern.
Hinter der luxuriösen Fassade verbirgt sich zuverlässige Technik, die Art der Präsentation indes wurde bereits zum Patent angemeldet.
Mit der Starside Sparkling Date wird die Zeit auf bisher nicht erlebte Weise präsentiert.
Das Design erinnert schwach an das klassische Ying-und-Yang Zeichen, wobei die Symmetrie zugunsten der Seite, die das Ziffernblatt in Nachtschwarz enthält, aufgebrochen wurde. In der einrahmenden Welle, die geschmackvoll in Lila kontrastiert, ist die retrograde Datumsanzeige untergebracht, am rechten Rand der Luxusuhr schließlich findet sich eine Mondphasenanzeige.
Eingerahmt wird das Ziffernblatt von einer Linie aus 82 Diamanten, die sich über das Armband fortsetzt. Die Uhr ist auf 50 Meter wasserdicht - aber so ein Schmuckstück wurde wohl keine Frau der Welt zum Tauchen mitnehmen!
Extravaganz verbunden mit einer modernen Weiblichkeit und Funktionen, die die Besitzer klassischer Uhren vor Neid erblassen lassen - das ist die Starside Sparkling Date. Wer schon länger nach einem etwas ausgefalleneren Accessoire für das Handgelenk gesucht hat, wird hier für 22.700 Euro sicherlich fündig.
Die Master Tourbillon von Jaeger-LeCoultre ist eine Damen-Luxusuhr von allerhöchster Qualität. Die Uhr mit Automatikgetriebe besteht aus insgesamt 302 Teilen, die mit von Jaeger-LeCoultre gewohnter Sorgfalt zusammengesetzt werden.
Das Originalmodell zur neuen AMVOX3 Tourbillon GMT ist schon äußerlich eine Augenweide. Das auf 50 Meter wasserdichte Gehäuse ist mit 18karätigem Rotgold verziert und gehört somit zum teuersten, was Frau (oder Mann) mit sich am Handgelenk herumtragen kann. Alternativ ist auch ein Gehäuse in Edelstahl oder Platin möglich.
Für die nötige Stabilität sorgt der Tourbillon-Käfig aus Titan, der trotz seiner immensen Härte nicht mehr als 0.28 Gramm wiegt. Das ist auch nötig, schließlich ist echtes Gold nicht gerade für seine Leichtigkeit bekannt. Die unterschiedlichen Gewichtsklassen gleichen sich jedoch perfekt aus, so dass ein angenehmes Gefühl am Handgelenk garantiert ist!
Ein Armband aus Alligatorenleder und eine 18 mm starke Doppelfaltblattschließe sorgen dafür, dass die Uhr standesgemäß am Arm getragen werden kann. Der Preis für diesen Luxus: geschätzte 69.000 Euro.
Die Baselworld 2008 war ein voller Erfolg. Das teilte die Messeleitung letzte Woche in einer Presseerklärung mit.
Danach sei trotz der schlechten Wirtschaftslage das Interesse an Luxusuhren keineswegs gesunken. Auch das Echo der Medien hätte sich intensiviert, was teure Chronographen beträfe. Die Anzahl der Journalisten auf der Messe war wohl in diesem Jahr so hoch wie noch nie.
Kein Wunder, bei den vorgestellten Uhren. 92 % der Besucher sollen von der Messe angetan gewesen sein. Hier habe ich noch den, leicht patriotischen, Bericht eines Besuchers gefunden, der verschiedene Uhren vorstellt.
Diesen Bericht von Hublot TV, den die freundlicherweise online gestellt haben, fand ich auch sehr sehenswert.
Abschließend findet ihr hier noch einen schönen Artikel über die Messe von rrueger, auch mit eigenem Video.
Also die verschiedenen Berichte haben mich dazu bewogen, über einen Besuch der Messe im nächsten Jahr auf jeden Fall mal nachzudenken - stattfinden wird sie vom 26. März bis 2. April 2009 im Messezentrum Basel. Bis dahin, schaut euch die Videos an und falls wer da war, schreibt doch was darüber.
Die “International Watch Company“, oder kurz “IWC”, ist ein schweizerischer Uhrenhersteller mit Sitz in Schaffhausen. Das Traditionsunternehmen wurde im Jahre 1868 vom amerikanischen Uhrmacher Florentine Ariosto Jones gegründet. Dabei bediente sich dieser der Hilfe des Industriepioniers Heinrich Moser, der ebenfalls gelernter Uhrmacher war.
In den ersten Zeit nach der Gründung erlitt das Unternehmen zwei Konkurse, da man sich in einem harten Konkurrenzkampf mit den angestammten Uhrenhersteller aus dem Jura und der Region um den Genfer See befand. Trotz der dauerhaft finanziell angespannten Lage konnte der hohe Qualitätsstandard stets beibehalten werden. Sowohl in der Schweiz selber, als auch in Deutschland sowie den Vereinigten Staaten erfreuten sich die Produkte aus dem Hause “IWC” schnell großer Beliebtheit. Die vermutlich bekannteste Uhr der “International Watch Company” ist die “Mark XI”. Die Fliegeruhr gehörte mehr als 25 Jahre zur Standardausrüstung der britischen “Royal Air Force”. Auch die vom weltbekannten Uhrendesigner Gérald Genta entworfene “Ingenieur” gehört zu den legendären Modellen des Unternehmens. Während des sogenannten “Quarzuhrenbooms” in den 70er- sowie 80er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts geriet der Uhrenproduzent erneut in eine Krise, dennoch konzentrierte man sich weiterhin ausschließlich auf die Herstellung von hochwertigen Chronographen. Die Designer besannen sich auf die Verwendung von klassischen mechanischen Komplikationen wie Gangreserve, Mondphase oder Minutenrepitition.
Im Jahre 2000 schloss sich die “International Watch Company” dem Luxuskonsortium “Richemont” an. Aktuell beschäftigt der Uhrenproduzent über 500 Mitarbeiter, die für eine Jahresproduktion von mehr als 70.000 qualitativ hochwertigen Modellen sorgen. 2005 schloss die “IWC” einen besonderen Vertrag mit dem Automobilhersteller “Mercedes-Benz”. Pünktlich zur Veröffentlichung des “Mercedes CLS 55 AMG” wurde eine Sonderedition der “Ingenieur” aufgelegt, die über zahlreiche exklusive Extras verfügt. Alle 55 Käufer des limitierten “Mercedes CLS 55 AMG” erwarben einen solchen Chronographen.
Marken fallen nicht vom Himmel, sondern werden kreiert. Glaubt man zumindest den modernen Marktstrategen. Das es auch anders geht zeigt die Geschichte der schweizerischen Uhrenmarke Rolex aus dem Segment der Luxusuhren. Der Name entstand eher zufällig als spontane Eingebung des Firmengründers Hans Wilsdorf, der 1905 in London begann Schweizer Uhren der Firma Aegler SA zu importierten. Marketing im heutigen Sinn gab es zu der Zeit noch nicht, als die Rolex ihren Siegeszug um die Welt antrat und zu einer der begehrtesten Uhrenmarken überhaupt wurde.
Einem Synonym gleich steht der Name für Luxus und hat selbst in den Bevölkerungskreisen einen hohen Bekanntheitsgrad, für die eine echte Rolex unerschwinglich ist. Man kennt den Namen eben. Durch Filme, Hörensagen und Werbung, obwohl letztere eher spärlich in den Massenmedien vertreten ist. Der Aufstieg zur Luxusmarke mit weltweiter Bekanntheit ist einer ebenso pfiffigen Eingebung von Wilsdorf zu verdanken. Er schenkte der Sekretärin Mercedes Gleitze 1927 eine Rolex, die sie bei der Durchschwimmung des Ärmelkanals tragen sollte. Es folgte eine Werbeanzeige auf der Titelseite einer Londoner Tageszeitung. Die technische Sensation der Wasserdichtheit unter diesen extremen Bedingungen machte den Namen Rolex schlagartig bekannt. Trotz erheblicher Verbesserungen, welche die Technik im Laufe der Zeit erfuhr, hat sich das Grunddesign seit diesen Tagen kaum verändert. Die Zeitlosigkeit, die alle Moden und Trends überstand ist eines der Erfolgsrezepte der Marke. Die Uhren der Marke Rolex haben einen hohen Wiedererkennungswert und vereinen Robustheit, Eleganz und technische Präzision in einem Produkt. Neben der ausgefeilten Technik unterstreichen Applizierungen aus Edelmetallen und -steinen die Hochwertigkeit von Rolex-Uhren und machen sie zu einer Augenweide. Nicht verwunderlich dürfte die Tatsache sein, dass Rolex-Uhren zu den meist gefälschten Produkten überhaupt gehören. So paradox es auch sein mag: Letzten Endes sind Falsifikationen immer auch unfreiwillige Werbung für das Original.
Patek Philippe ist nicht nur eine der ältesten und renommiertesten Uhrenmanufakturen der Welt, sondern auch eine der innovativsten: Mitte des 19. Jahrhunderts führten der polnische Graf de Patek und der französische Uhrmacher Philippe ein Novum ein: Die Aufzugskrone. Fortan war zum Aufziehen und Verstellen der Uhren kein spezieller Schlüssel mehr notwendig; die ausziehbare Krone, verbunden mit einem winzigen ins Uhrwerk integrierten Stift, genügte. Das Zeitalter der Chronographen (und damit, langfristig: die Fünfminutenpause und der verspätete Zug) war endgültig angebrochen. Die Armbanduhr als Allgemeingut lag dem ausgewanderten Aristokraten freilich fern: Patek Philippe eroberte sich die Nische hochkomplizierter, exklusiver Armbanduhren. Bis heute ist das Unternehmen unabhängig; die Optik der Uhren wirkt stilprägend. Übrigens erreichen ältere PP-Uhren weltweit die höchsten Auktionspreise. Während manche Modelle - wie etwa die “Sky Moon Tourbillon” von 2001 - preislich im sechsstelligen Bereich liegen, konnte Patek Philippe im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts auch eine Reihe erschwinglicherer Uhren auf dem Markt etablieren. Große Verbreitung erfuhr beispielsweise die “Nautilus“, eine Sportuhr aus den Siebzigern. Alle Uhren tragen das Markenzeichen des Unternehmens, das Calatrava-Kreuz, sowie das sogenannte Genfer Siegel als Herkunftsnachweis.
Auch im Marketing setzt Patek Philippe Maßstäbe, es ist zwar nicht oft Werbung zusehen, aber wenn es etwas zusehen gibt, es das Verlangen nach den Uhren um so größer.